Aktuell sitze ich gerade auf meiner Urlaubsterrasse auf Elba in Italien. Die Natur ist wunderschön, das Meerwasser sehr warm und die Sonne brennt. Warum ich dennoch Opatija in Kroatien für die besser Location für ein Immobilieninvestment halte, das erfahrt Ihr im Folgenden.

Gründe für ein Immobilieninvestment in Kroatien

  1. Die Opatija Riviera ist mit dem Auto aus (Süd)Deutschland sehr gut erreichbar. Du bist weder abhängig von Flugplänen noch anderen Transportmitteln. Ab München kannst Du in 5.30h bis 6.00h direkt am Meer liegen.
  2. Die Opatija Riviera ist ein eher aufsteigendes Gebiets für Ferienimmobilien, während man bzw. ich in Italien das Gefühl habe, dass Sie Infrastruktur des Landes ähnlich wie die Einstellung der Menschen zum Thema Wachstum und Ambitionen hier eher stagniert.
  3. Die Opatija Riviera macht für mich für Immobillieninvestments einen sehr sauberen und aufgeräumten Eindruck. Von Italien kann ich das nicht immer behaupten. Im Gegenteil. Je südlicher ich komme, desto prominenter ist die Verschmutzung der Strassen, Stränden und öffentlichen Anlagen. An den Küstenstreifen Nordkroatiens ist das Mangelware.
  4. Das Preisniveau für den Immobilieneinkauf ist noch sehr attraktiv. Vor allem, wenn man den Einkaufspreis ins Verhältnis setzt zu den möglicherweise erzielbaren Einnahmen in der Saison pro Woche. 10% Brutton-Renditen sind hier nicht unrealistisch.
  5. Die Opatija-Riviera ist eine international nachgefragte Location. Egal ob aus USA oder aus Israel am östlichen Ende oder von Norwegen bis Spanien in der Nord-Süd Ausdehnung treffen internationale Touristen ganzjährig auf ein sehr überschaubares Angebot an Ferienimmobilien. Perfekt also für ein Immobilieninvestment.

Gründe die gegen Italien und gegen ein Immobilieninvesment dort sprechen

  1. Die Immobilienpreise sind im Vergleich zu den erzielbaren Mieteinnahmen pro Woche oder Monat sehr hoch. D.h. es können Renditen erwirtschaftet werden, aber dann nur in Ferienregionen, die noch nicht zu 100% entdeckt und ausgebaut sind. So erhalte ich auf Elba ein eher baufälliges Haus am Hang mit Meerblick für gut 800k€. Für den gleichen Preis baue ich an der Opatija Riviera in Richtung Rijeka einen Neubau mit drei Einheiten in Top Lage mit Meerblick. 
  2. Das Service Level der lokalen Tourismus Industrie ist nur bedingt „auf Zack“ zu bringen. ATM Maschinen können schon einmal nicht funktionieren. Schnelles und effizientes Bedienen in der Café Bar gibt es nicht und ich habe immer das Gefühl die Barkeeperin gerade zu stören oder die Kassiererin zu langweilen.
  3. Die öffentliche Infrastruktur ist latent chaotisch und nur schwer planbar. So geschehen letzten Samstag auf dem Weg von Piombino mit der Fähre nach Cavo auf der Insel Elba. Viele Touristen, wenig Personal und jede Menge Unwissen unter den Touristen wann und wo man jetzt einsteigen muss.
  4. Die Autofahrt nach Opatija von Süd-München dauert maximal 5 bis 5.30h. Eine Reise in die Toskanna oder auf die Insel Elba kann daraufhin einen ganzen Tag in Anspruch nehmen. Welches wäre Ihre Option? 

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